Adelheid Duvanel

Adelheid Duvanel
© Kalle Giese

Adelheid Duvanel ha trascorso l'infanzia e l'adolescenza a Pratteln e a Liestal (BL). Dopo la formazione presso la scuola di arti applicate e l'apprendistato come disegnatrice tessile ha lavorato in un ufficio di sondaggi. Con l'eccezione di un periodo trascorso con il marito e la figlia a Formentera, dal 1962 ha vissuto a Basilea. I suoi primi testi sono stati pubblicati sotto lo pseudonimo Judith Januar nel Basler Nachrichten e in seguito, nel 1997 e nel 2000, sono stato pubblicati in forma di libro. Nel 1984 ha ottenuto il Premio letterario di Kranichstein e nel 1987 il Premio letterrio basilese. Si è tolta la vita nella notte tra il 7 e l'8 luglio 1996.

Bibliografia

Herausgegeben von Angelica Baum, Zürich, Limmat, 2024.

Bis kurz vor ihrem Tod berichtet Adelheid Duvanel der befreundeten Autorin Maja Beutler fast in Echtzeit aus ihrem Leben, monatlich, manchmal täglich. Parallel dazu ihre Korrespondenz mit dem Lektor Klaus Siblewski, der sie bis an ihr Lebensende begleitet, in Krisen zum Weiterschreiben ermutigt, ihr hilft, Werkbeiträge und Stipendien zu erhalten. Lakonisch bis selbstironisch, manchmal aber auch verzweifelt erzählt Adelheid Duvanel aus ihrem schwierigen Alltag, von den Aufenthalten in der Klinik, von der desaströsen Beziehung mit ihrem Mann Joe, von der Drogensucht und Aidserkrankung der Tochter. 
Aber auch vom Schreiben und Lesen handeln die Briefe, der Figurenkreis der Erzählungen taucht auf, manche Szenen sind sogar wörtlich in die Texte eingegangen.
«Nah bei Dir» ist eine Art Tagebuch in Briefform, ein nüchternes Protokoll über ein schweres, unerträgliches Leben und das erschütternde Selbstporträt einer Autorin, die den widrigsten Umständen lange standhält und ihnen grosse Kunst abringt.

(Limmat Verlag)

Adelheid Duvanel , Bern, Schweizerische Nationalbibliothek, 2024.
Fern von hier , Herausgegeben von Elsbeth Dangel-Pelloquin. Mit Texten von Friederike Kretzen, Elsbeth Dangel-Pelloquin, Zürich, Limmat Verlag, 2021.
Beim Hute meiner Mutter , mit einem Nachw. von Peter von Matt, Zürich, Nagel & Kimche, 2004.
Der letzte Frühlingstag , hrsg. von Klaus Siblewski ; und mit einem Nachw. von Peter von Matt, München, Luchterhand, 1997.
Die Brieffreundin , München, Luchterhand, 1995.
Gnadenfrist , Frankfurt am Main, Luchterhand, 1991.
Das verschwundene Haus , Darmstadt / Neuwied, Luchterhand, 1988.
Anna und ich , Darmstadt / Neuwied, Luchterhand, 1985.
Das Brillenmuseum , Darmstadt / Neuwied, Luchterhand, 1982.
Windgeschichten , Darmstadt / Neuwied, Luchterhand, 1980.
Wände, dünn wie Haut , mit 9 Bleistiftzeichnungen von Joseph Duvanel, Basel, Gute Schriften, 1979.