Ursula Pecinska

Ursula Pecinska
© Ayse Yavas

Ursula Pecinska è nata nel 1947 a Winterthur. Dopo lunghi soggiorni in Inghilterra, Canada e Polonia, dal 2000 vive a Blausen, nel canton Basilea Campagna. È curatrice del libro "Basel: Visionen und verpasste Chancen" e ha pubblicato diversi contributi in ambito culturale per riviste e giornali.

Bibliografia

Zürich, Bilger, 2015.

Sándor Márais Roman Die Glut aus dem Jahr 1942 bildet den Echoraum für Ursula Pecinskas Hallgatás. Das Tagebuch der Krisztina. Wo Márai den Leser in rätselhafter Ungewissheit zurücklässt, knüpft Ursula Pecinska geschickt an die Geschichte der Freunde Konrád, Henrik und dessen Frau Krisztina an und schafft mit ihrem Tagebuch eine literarische Kulturgeschichte.

Ursula Pecinska gelingt mit Hallgatás. Das Tagebuch der Krisztina eine für sich stehende, berührende Erzählung, die es – auch ohne Kenntnis des Kontextes – vermag, den Leser in ihren Bann zu ziehen.

»In jener Nacht legte ich das Tagebuch in Deine Schreibtischschublade, wie wir das seit vier Jahren handhaben. In den ersten Tagen nach Deinem Auszug bin ich morgens jeweils mit klopfendem Herzen zu Deinem Schreibtisch geeilt, erfüllt von einer irrationalen Gewissheit, in unserem kleinen Buch würde ich – dieses Mal, dieses Mal ganz gewiss – die Antwort auf das Unbegreifliche Deines Auszugs, Deines Schweigens, Deiner Rückweisung finden. Und tief, abgrundtief meine Enttäuschung! Du hast es nicht geholt, nicht holen lassen!«

(Buchpräsentation Bilger Verlag)