Herbert Meier

Herbert Meier
© Christoph Wider

Herbert Meier, nato nel 1928 a Soletta, si è diplomato in studi letterari, storia dell'arte e filosofia alle Università di Basilea, Vienna e Friburgo e ha lavorato in seguito come insegnante e come lettore a Parigi e Poitiers. È poi tornato in Svizzera dove ha intrapreso una formazione come attore a Basilea ed è poi stato ingaggiato come drammaturgo e attore al teatro di Bienne. Dal 1955 è scrittore indipendente e vive a Zurigo. Scrive soprattutto pezzi di teatro, ma anche romanzi, poesie, saggi e traduce (principalmente dal francese al tedesco). È membro del centro PEN della Svizzera tedesca e del Gruppo di autori e autrici della Svizzera. Hermert Meier è morto il 21 settembre 2018 a Zollikon (ZH).

Bibliografia

Im Anhauch des Windes , Freiburg i.Br., Johannes-Verlag, 2013.
mit einem Nachwort von Alois M. Haas, Freiburg im Breisgau, Johannes Verlag, 2010.

«Die Gedichte Herbert Meiers sind voller Hinweise darauf, wie sehr Spuren in den Zeitläufen auf eine Integration deuten, in der sich das Erhoffte, nachdem es sich seine Zeit – in menschlichen Lebensläufen und Generationen – genommen hat, erfüllen wird. Antrieb in all dem ist die auch in einer entgötterten Welt nicht verstummende Sehnsucht, die sein Oratorium Dem Unbekannten Gott durch alle Gefahren und Hoffnungslosigkeiten hindurch trägt: Der immer Gesuchte, / endlich Offenbare – / Gott ist mitten unter uns.» (Alois M. Haas)

«‹Das ist doch das wunderbare Paradox, Freunde›, rief Origenes aus. ‹Wir bekennen einen Gott, der Sprache hat. Und doch wohnt er im Unsagbaren. Am Anfang war in der Tat das Wort. Aus der Betrachtung dieses Ereignisses schreibe ich, aber im Wissen, dass alles, was ich rede und schreibe, Stückwerk ist. Und immer wieder stehe ich an dem Ungrund, wo das Unsagbare beginnt. Und doch, selbst um das zu sagen, brauche ich Wörter, hinfällige Wörter, archäologische Wörter… Der Buchstabe aber stirbt, das Wort nicht. Der Geist belebt es wieder, und das zu jeder Zeit und immer neu.› ‹Von welchem Wort reden Sie jetzt?› fragte András. ‹Von dem, das am Anfang war.› Was mich in diesem Augenblick traf, kann ich nicht sagen. Ich wusste auf einmal, gegen dieses Wort kommt nichts an. Es schützt auch meine Sprache.» (Aus dem Prosastück Der Besuch des Origenes)

(Präsentation des Bands, Johannes Verlag)

Elisabeth , Freiburg im Breisgau, Johannes-Verlag, 2007.
Denk an Siena , Zürich, Xanthippe Verlag, 2004.
Gesammelte Gedichte , mit einem Essay von Alois M. Haas, Freiburg im Breisgau, Johannes-Verlag, 2003.
Aufbrüche : Reisen von dorther , mit Aquarellen von Georg Malin, foto. von Heinz Preute, Berlin, Verlag Volk & Welt, 1998.
Winterball , Berlin, Verlag Volk & Welt, 1996.
Über Tugenden , Vaduz, Verlag der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft, 1994.
Theater , München, Piper Verlag, 1993.
Mythenspiel , München, Piper Verlag, 1991.
Das Leben ist Traum Stück nach Calderón , Frankfurt am Main, Fischer, 1987.
Bräker ou le Songe d'hiver , traduzione di Walter Weideli (1927-2020) , Lausanne, L'Âge d'Homme, 1984.
Ophelia , Kassel, Bärenreiter, 1983.
Bräker , Zürich, Neue Schauspiel AG, 1978.
Stauffer-Bern , Frauenfeld, Huber, 1975.
Das Spiel vom Leben , Olten / München, Roven, 1974.
Von der Kultur , Zürich, Verlag der Arche, 1973.
Anatomische Geschichten , Zürich, Benziger Verlag, 1973.
Hirtengeschichte , Zürich, Schweizerische Werbestelle für das Buch des Schweizerischen Buchhändler- und Verlegervereins, 1971.
Wohin geht es denn jetzt? , Zürich, Flamberg-Verlag, 1971.
Stiefelchen , Zürich, Benziger Verlag, 1970.
Le Talent au pouvoir , traduzione di Walter Weideli (1927-2020) , Neuchâtel, Editions de la Baconnière, 1969.
Sequenzen , Zürich, Benziger Verlag, 1969.
Manifest und Reden , Zürich, Flamberg-Verlag, 1969.
Rabenspiele , Zürich, H.R. Stauffacher, 1968.
Kaiser Jovian , Kassel-Wilhelmshöhe / Basel, Bärenreiter-Verlag / Karl Vötterle, 1966.
Mit der Sprache leben , zusammen mit Heimito von Doderer und Josef Mühlberger, Nürnberg, Glock und Lutz, 1965.
Skorpione , Einsiedeln, Benziger Verlag, 1964.
Verwandtschaften , Einsiedeln, Benziger Verlag, 1963.
Der verborgene Gott , Nürnberg, Glock und Lutz, 1963.
Ende September , Einsiedeln, Benziger Verlag, 1959.
Jonas und der Nerz , Zürich, H.R. Stauffacher, 1958.
Siebengestirn , Zürich, Verlag der Arche, 1956.
Herodias tanzt noch , Zürich, H.R. Stauffacher, 1956.
Dem unbekannten Gott , musik von Albert Jenny, Zürich, Verlag der Arche, 1956.
Gedichte und Märchen , Zürich, Renaissance, 1954.
Die Barke von Gawdos , Zürich, H.R. Stauffacher, 1954.
Ejiawanoko , mit Holzschnitten von Hermann Eggmann, Zürich, H.R. Stauffacher Verlag, 1953.
Der König von Bamako , Zürich, H.R. Stauffacher, 1950.

Traduzioni

Aline , mit einem Nachwort von Daniel Maggetti, scritto da Charles Ferdinand Ramuz , Zürich, Limmat, 2019.
Samuel Belet , version allemande de «Vie de Samuel Belet», scritto da Charles Ferdinand Ramuz , Zürich, Limmat, 1986.
Aline [deutsche Übersetzung] , mit Illustrationen von Maurice Barraud, scritto da Charles Ferdinand Ramuz , Frauenfeld/Stuttgart, Huber, 1983.

Bibliografia scelta

Traductions:

Paul Claudel: Der Tausch, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, Berlin, Felix Bloch, 2005.

  • Der Erniedrigte, Berlin, Felix Bloch, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, 2004.
  • Die Geisel, Berlin, Felix Bloch, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, 2004.
  • Das harte Brot, Berlin, Felix Bloch, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, 2004.
  • Der seidene Schuh oder Das Schlimmste trifft nicht immer zu, Berlin, Felix Bloch, 2002.
  • Mittagswende, Berlin, Felix Bloch, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, 2003.
  • Das Mädchen Violaine, Berlin, Felix Bloch, 1944.

Luigi Pirandello: Sich selber finden, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, Berlin, Kiepenheuer Bühnenvertrieb, 2000.

Federico García Lorca: Tragikomödie des Don Cristóbal und der Doña Rosita, Frankfurt am Main / Leipzig, Insel-Verlag,1992.

Andri Peer: Poesias, Disentis/Mustér, Desertina, 1988.

Ben Jonson: Volpone, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, Basel, Reiss, 1985.

Euripides: Medea, Zürich, Neue Schauspiel-AG, 1981.

Charles Ferdinand Ramuz: Aline, Jean-Luc der Verfolgte, Samuel Belet, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, Frauenfeld / Stuttgart, Huber, 1972.

Giuseppe Dessì: Das Lösegeld, Olten, Walter-Verlag, 1962.

Luigi Barzini: Peking – Paris in sechzig Tagen, Einsiedeln / Zürich / Köln, Benziger, 1958.

Guy de Larigaudie: Das Lied der Inseln und der Meere, übersetzt zusammen mit Yvonne Meier, Basel, Verlag Die Brigg, 1958.

Georges Schehadé: Die Geschichte von Vasco, Frankfurt am Main, Fischer, 1958.

Francisco José Alcántara: Wenn alles schief geht, übersetzt zusammen mit Alfredo Bäschlin, Einsiedeln / Zürich / Köln, Benziger, 1957.

Und zahlreiche Übersetzungen von Shakespeare, Goldoni, Racine, Molière, Giraudoux, Audiberti, Georges Schéhadé...