Markus Michel è nato nel 1950 a Liebefeld (BE). Ha fatto un apprendistato nel commercio ma dal 1971 è attivo come scrittore indipendente. Ha scritto radiodrammi (ad esempio rielaborazioni di diversi romanzi gialli di Friedrich Glausers, co-produzioni con la radio Südwestrundfunk e la Radio svizzera DRS) e pezzi teatrali sia per professionisti che per gruppi amatoriali. Ha ricevuto diversi riconoscimenti, tra cui il Premio Suisse nel 1981 e il Premio SSA per il teatro nel 2003.
Bibliografia
Ein Mann verstreut von einem Felsvosprung hoch über dem Doubs, dem Grenzfluss im Jura, die Asche seiner Frau. Immer wieder geht Max quer durch die Weiden, stapft durch hohen Schnee, «auf dem Weg zu Anna, zu der er doch nie mehr gelangen wird, und trotzdem auf dem Weg». Seine Gedanken schweifen dabei zurück zur letzten gemeinsamen Fahrradreise durch die Provence, zu Annas Kindheit an der deutsch-deutschen Grenze, zu seiner Jugend als Statist am Stadttheater Bern, zu ihrem gemeinsamen Leben als Künstlerpaar und Grenzgänger in Bern, Berlin, Paris und einem kleinen Nest in der Picardie.
Erzählt wird nicht linear. Wie der Doubs, der «Unentschlossene », der «Zweifler», der mehrmals einen Bogen schlägt, schlagen auch die Gedanken von Max einen Bogen. Doch trotz des ernsten Hintergrundes kommt, wie immer bei Markus Michel, der Humor nicht zu kurz.
(Edition Königstuhl)