Marc Djizmedjian

Marc Djizmedjian
© Anton Erni

Marc Djizmedjian wurde 1967 in Zürich geboren und ist da aufgewachsen. Nach einigen Semestern Studium der Psychologie und Philosophie an der Universität Zürich absolvierte er eine Ausbildung als Redaktor und besuchte das Medienausbildungszentrum Luzern. Danach Tätigkeit bei verschiedenen Medien. Seit Anfang der neunziger Jahre literarisches Arbeiten (Erzählung, Kleine Prosa, gelegentlich Lyrik). Ausserdem übersetzt er aus dem Französischen ins Deutsche.

www.marcdjizmedjian.ch

Bibliografia

Zürich, Telegramme, 2021.

Drei Erzählungen – drei Schicksale. In «Schnee in Venedig» erinnert sich die Protagonistin an ihre Jugendfreundin Laura und die von rätselhaften Umständen begleitete Suche nach ihr in Venedig, wohin Laura in einer Art Befreiungsschlag geflüchtet war. In der betörenden Winterstimmung erscheint der Erzählerin, die inzwischen über fünfzig ist, die Lagunenstadt als womöglich letzter Aufenthaltsort Lauras, die sich – vielleicht – noch immer dort verborgen hält. «Hochzeit», die zweite Erzählung des Bandes, schildert auf psychologisch feine Weise die vertrakte Verbindung der Studentin K. und ihres Kommilitonen, dem Erzähler. «Vor der Dämmerung» zeichnet die ungleiche Beziehung zwischen der älteren Schriftstellerin Christine und einem jungen Ausbrecher nach, der sich zunächst im Forst und dann als Gast Christines in ihrem im Jura gelegenen Waldhaus versteckt hält. Der gesuchte Delinquent und die Ich-Erzählerin kommen einander näher – zu nahe. Dann fällt ein Schuss.

(Telegramme Verlag)

Anne und Laure , Zürich, Telegramme Verlag, 2020.
Der Mann, der nicht ins Kino ging , Zürich, Wolfbach, 2016.
Die Flucht , Borsdorf, Winterwork, 2012.