Georges Haldas, nato a Ginevra nel 1917, è stato poeta, autore di cornaca, saggista e traduttore. Il suo percorso letterario è stato segnato da diversi riconoscimenti tra cui il Premio Schiller nel 1971 e nel 1977 e il Premio Edouard Rod per l'opera completa nel 2004. Georges Haldas è deceduto a Mont-sur-Lausanne nel 2010.
Bibliografia
Gedichte über das Altern, den Abschied und den Tod
Auch nach dem Erscheinen seiner «Poésie complète» im Jahr 2000 hat Georges Haldas weiter Gedichte verfasst, in Notizbüchern festgehalten oder, fast vollständig erblindet, seiner Lebensgefährtin diktiert. Acht Jahre nach seinem Tod sind sie unter dem Titel «Poèmes du veilleur» (Gedichte des Wachenden) erschienen.
Es sind Gedichte, die sich mit dem Alter, dem Abschiednehmen und dem Tod auseinandersetzen. Der Rückblick auf ein reiches Leben verbindet sich mit dem Ausblick auf ein ungewisses Danach, das der Autor so lange wie möglich hinauszögern möchte. Manchmal beunruhigt, aber meist heiter, ist dieser Ausblick durchzogen von Erinnerungen, etwa an das lichtvolle Griechenland seiner Kindheit: kurze, eindrückliche Gedichte, meist in Sechssilbern abgefasst, die nun sein lyrisches Werk mit ihrer Kunst der Konzentration und Knappheit bei gleichzeitigem Bilderreichtum krönen.
Aus den rund dreihundert Gedichten hat Christoph Ferber die siebzig besten und einprägsamsten ausgewählt.
(Limmat Verlag)