Mattia Bertoldi

Mattia Bertoldi è nato a Lugano nel 1986. È autore di romanzi, racconti, articoli di giornale e serie televisive. Collabora con diversi giornali, tra cui il Corriere del Ticino. Dal 2020 è presidente dell’Associazione svizzera degli scrittori di lingua italiana (ASSI).

www.mattiabertoldi.com

Bibliografia

traduzione di Ulrike Schimming , Luzern, Bücherlese, 2023.

Zürich, 1917. Lilly Volkart ist zwanzig Jahre alt und träumt davon, Kinderärztin zu werden. Doch zunächst muss sie das nötige Geld für ein Medizinstudium in der Pension ihrer Eltern verdienen. Unter den Pensionsgästen – viele Schweizer Studenten des Polytechnikums – ist auch der Italiener Umberto, in den sich Lilly verliebt. Aber aus der Liebesgeschichte wird nichts, die romantischen Pläne für eine gemeinsame Zukunft scheitern, denn in Italien tobt der Krieg, und bald muss Umberto die Schweiz verlassen, um in Venetien zu kämpfen …
Ascona, 1943. Der Traum, Kinderärztin zu werden, hat sich nicht erfüllt. Stattdessen gründet Lilly Volkart Ende der 1920er Jahren ein privates Kinderheim oberhalb des Lago Maggiore, in dem sie vorwiegend Kinder wohlhabender Familien und Kinder von Kunstschaffenden betreut. Kaum zwanzig Jahre später – in Europa tobt die nationalsozialistische Schreckensherrschaft – wird aus dem Feriendomizil in mediterraner Umgebung ein Zufluchtsort für Bambini emigrati, meist jüdische Kinder, die unter unvorstellbaren Strapazen die Schweiz erreichen. Getrieben vom Willen, die traumatisierten Kinder zu retten, schafft Lilly Volkart mehr als ein sogenanntes Kinder-Auffanglager, mehr als einen Schutzraum. Aus dem Kinderheim wird ein Zuhause, aus der Heimleiterin eine Mutter auf Zeit, die in jeder Hinsicht und nicht zuletzt auch für die Ausbildung ihrer Kinder sorgt.

(Edition Bücherlese)

Il coraggio di Lilly , Milano, Tre60, 2022.
Come tanti piccoli ricordi , Milano, TRE60, 2019.
Ti sogno, California , Anghiari, Booksalad, 2012.