Aline Valangin wurde 1889 in Bern geboren. Sie wurde Pianistin und heiratete den Anwalt Wladimir Rosenbaum. In Zürich empfing sie in den Dreissigerjahren in ihrem Haus Emigranten und Künstler. Sie arbeitete auch als Psychoanalytikerin, Publizistin und Schriftstellerin. Ab 1936 lebte sie im Tessin im Onsernonetal und in Ascona. Valangin starb 1986.
Bibliografia
Zuhinterst im Onsernonetal liegt das Bauerngut Bargada. Seit vielen Generationen ist es im Besitz der Familie Armini. Die harte körperliche Arbeit erledigen die Frauen, von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang und bei jedem Wetter schuften sie auf dem Hof, säen, melken, pflücken, kneten, hämmern. Die Männer – Väter, Brüder, Söhne – schwärmen aus und behalten ihre angestammte Herrschaft über die Bargada. So ist es auch beim Geschwisterpaar Bernardo und Orsanna Armini. Bei seiner Rückkehr in die Bargada bringt Bernardo seine Ehefrau Bellinda mit. Sie, eine Fremde aus dem Städtchen, hat von nun an mehr zu sagen als die Töchter des Hauses. Aber alles kann sich ändern.
Mit viel Feingefühl und sprachlichem Geschick schreibt Aline Valangin von patriarchalen Selbstverständlichkeiten und erzählt die bewegende Geschichte der Arminifrauen.
(Limmat Verlag)