Christa Baumberger wurde 1974 in Zürich geboren, wo sie heute lebt. Nach ihrem Germanistikstudium war sie von 2001-2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Nationalfonds-Projekt zu literarischer Mehrsprachigkeit und Polyphonie. Danach publizierte sie ihre Dissertation zur Polyphonie bei Friedrich Glauser und in der Literatur der Schweiz der 1920er- und 1930er-Jahre. Von 2007 bis 2009 leitete sie die deutsche Ausgabe von Viceversa Literatur, anschliessend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schweizerischen Literaturarchiv der Nationalbibliothek Bern. Sie ist Mitherausgeberin der Prosaausgabe von Emmy Hennings. 2016 kuratierte sie die Ausstellung Friedrich Glauser - ce n'est pas très beau im Strauhof Zürich. Seit 2017 ist sie Vorsitzende Literatur im Aargauer Kuratorium, seit 2018 Geschäftsleiterin der Stiftung Litar.
Bibliografia
Herausgeben und mit Nachworten von Christa Baumberger und Nina Debrunner,
Zürich,
Chronos,
2025.
Die kommentierte Neuausgabe der «Korber-Chronik» (1947) erschliesst den historischen Kontext und die Wirkungsgeschichte und stellt erstmals den Autor Albert Minder vor. Der Band wird ergänzt mit Gedichten und einem Auszug aus «Der Sohn der Heimatlosen» von 1926. Albert Minder tritt als engagierter Vertreter einer Schweizer Arbeiterliteratur in Erscheinung.
(Chronos Verlag)