Carl Friedrich Georg Spitteler (Pseudonym Carl Felix Tandem; * 24. April 1845 in Liestal; † 29. Dezember 1924 in Luzern; heimatberechtigt in Bennwil und Liestal) war ein Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist.
Carl Spitteler ging nach Abschluss des Theologiestudiums nach St. Petersburg, wo er acht Jahre lang als Hauslehrer arbeitete. In die Schweiz zurückgekehrt, veröffentlichte er 1880 sein erstes literarisches Werk, das Epos »Prometheus und Epimetheus«. Er unterrichtete an höheren Schulen in Bern, Zürich und La Neuveville und schrieb zahlreiche Feuilletonbeiträge für Zeitungen im In- und Ausland. 1883 heiratete er Maria op den Hooff, mit der er zwei Töchter hatte. Die Familie zog 1892 nach Luzern, wo Spitteler als freier Schriftsteller tätig war.
Seine Rede »Unser Schweizer Standpunkt« trug ihm national und international Lob wie auch Kritik ein. 1920 erhielt er, rückwirkend auf das Jahr 1919, den Nobelpreis für Literatur. Spitteler starb 1924 in Luzern.
Bibliografia
mit einem Vorwort von Peter von Matt,
Zürich,
Nagel & Kimche,
2019.
2019 jährt sich die Verleihung des Nobelpreises für Literatur an den Schweizer Autor Carl Spitteler zum hundertsten Mal – willkommener Anlass, an den vielseitigen Erzähler und seine noble Gesinnung zu erinnern und sich mit seinem vielseitigen Werk zu befassen. Anhand eines Querschnitts und kundiger Einleitungen machen die Herausgeber Stefanie Leuenberger, Philipp Theisohn und Peter von Matt das Denken und Wirken dieses herausragenden Mannes zugänglich und vergegenwärtigen ihn als streitbaren, vernunftbetonten Individualisten – Meilenstein der Schweizer Moderne von überraschender Aktualität.
(Buchpräsentation Nagel & Kimche)
Bibliografia scelta
Zum Werk von Carl Spitteler