Demian Lienhard

Demian Lienhard
© Laura J. Gerlach

Demian Lienhard, nato nel 1987 a Baden, ha conseguito il dottorato di ricerca in Archeologia Classica e poi ha lavorato come assistente di ricerca presso la Goethe University di Francoforte sul Meno. Ha ricevuto numerose borse di studio e premi con testi inediti, tra cui la borsa di studio «Schwazer Stadtschreiber», è stato finalista al 24° e 26° «open mike» di Berlino e ha vinto il 2° premio al «Literaturwettbewerb Prenzlauer Berg» nel 2018.

Bibliografia

Frankfurt am Main, Frankfurter Verlagsanstalt, 2023.

Berlin, Frühjahr 1940. Auf Beschluss von Joseph Goebbels wird für den Auslandsradiosender Germany Calling eine Big Band gegründet, die als Mr. Goebbels Jazz Band internationale Bekanntheit erlangt. Die besten europäischen Musiker, darunter auch Ausländer, Juden und Homosexuelle, spielen im Dienst der NS-Propaganda wortwörtlich um ihr Überleben – ausgerechnet mit Jazz, der als «entartet» galt. Bis zu 6 Millionen britische Haushalte täglich lauschen den Swing-Stücken mit anti-alliierten Hetztexten und dem Star-Moderator William Joyce alias Lord Haw-Haw, der nach seinem Aufstieg in der British Fascist Union aus London nach Berlin geflohen war. Joyce soll den Erfolg «an der Front im Äther» literarisch dokumentieren lassen. Der dafür ausgewählte Schweizer Schriftsteller Fritz Mahler findet sich im Zuge seines Auftrags, einen Propagandaroman über die Band zu schreiben, in verruchten Berliner Clubs und illegalen Jazzkellern wieder, trinkt zu viel Cointreau, verzettelt sich in seinen Recherchen und muss nicht nur die Skepsis der Musiker überwinden, sondern auch seine gefährlichen Auftraggeber über das schleppende Vorankommen seines Unterfangens hinwegtäuschen.

(Frankfurter Verlagsanstalt)

Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat , Frankfurt am Main, Frankfurter Verlagsanstalt, 2019.