Werner Bucher è nato il 19 agosto 1938 a Zurigo ed è morto il 15 gennaio 2019 ad Heiden. Dopo il liceo, Bucher ha lavorato nel giornalismo per molti anni, in particolare nel campo dello sport. Dal 1974 ha pubblicato la rivista letteraria orte ed è stato amministratore delegato della casa editrice orte. Inoltre, ha operato come co-organizzatore del Festival della letteratura di Appenzello. Werner Bucher si è anche affermato come autore dagli anni Settanta in poi. La sua opera letteraria comprende numerosi volumi di poesia e romanzi. Bucher ha vissuto a Zelg-Wolfhalden in Appenzello e, oltre all'attività editoriale, ha fatto l'oste.
Bibliografia
Wenn ein Dichter umzieht, hat das Folgen: Mancher eignet sich dichtend seine neue Umgebung an – so auch Werner Bucher, dessen jüngste Texte entstanden, nachdem er auf die «Rütegg» hoch über dem Bodensee umgezogen war. Freilich hat dies bei ihm nicht dazu geführt, dass der Dichter abhebt. Nach wie vor bleibt er ein präzise kritischer Beobachter, holt die Gegenwart ins Wort, ohne Scheu, das Hässliche wie das Schöne beim Namen zu nennen. Der erste Teil dieses Bandes bietet die neusten typisch Bucherschen Tag-Tag-Poeme, im zweiten geht der Lyriker, wie Alexander J. Seiler in der WoZ festhält, «noch einen grossen Schritt weiter und sprengt alle Fesseln des Formats.» Zwanzig Langgedichte in weitausschwingenden Treppenversen machen den Appenzeller Hochsitz des Dichters zum Ausguck, von dem aus er die heutige Welt in all ihren Widersprüchen beschwört, beschimpft, verdammt und preist, voll Wut und Zärtlichkeit, und bald mit barockem Sprachfuror, bald mit unerwartetem Humor. Noch immer gilt, was Paul Nizon 1974 über Werner Buchers ersten Gedichtband schrieb: «Ich lese diese saloppen, zähneknirschend wuterfüllten, unterschwellig traurigen, dann wieder rabiaten, nebenbei schüchtern schönen Zeilen mit wachsender Beteiligung.»
(Präsentation Orte-Verlag)
Bibliografia scelta
Nicht solche Ängste, du… Lyrik. Darmstadt: Bläschke, 1974
Eigentlich wunderbar, das Leben… Lyrik. Zürich: Classen, 1976
& jetzt das Glas, der Beton. Lyrik. Zürich: orte, 1976
Tour de Suisse. Rapport. Aarau: Sauerländer, 1977
Die Wand. Roman. Aarau: Sauerländer, 1978
Noch allerhand zu erledigen. Lyrik. Zürich: Pendo, 1980
Ein anderes Leben. Versuch sich einem Unbekannten anzunähern. Roman. Zürich: eco, 1981
Das bessere Ende. Lyrik. Zürich: eco, 1983
Denk an den Engel. Lyrik. Zürich: orte, 1987
Was ist mit Lazarus? Roman. Bern: Erpf, 1989
Einst & jetzt & morgen. Lyrik. Zürich: Pendo, 1989
Mouchette. Lyrik. Frauenfeld: Waldgut, 1995
Wegschleudern die Brillen, die Lügen. Lyrik. Frauenfeld: Waldgut, 1995
Wenn der Zechpreller gewinnt. Lyrik. Zürich: Pendo, 1997
Kandidaten im Schatten der Liebe. Mit Jürgen Stelling. Lyrik. Zürich: orte, 1997
Unruhen. Roman. Herisau: Appenzeller Verlag, 1998
Im Schatten des Campanile. Herisau: Appenzeller Verlag, 2000
Weitere Stürme sind angesagt. Nachrichten aus Zürich, dem Appenzeller Vorderland etc. Gedichte. Herisau: Appenzeller Verlag, 2002
Du mit deinem leisen Lächeln. Gedichte. Frauenfeld: Waldgut, 2007
Spazieren mit dem gelbgrünen Puma. Frauenfeld: Waldgut, 2009
Rütegger-Gedichte. Oberegg: Orte, 2011
La vie d'un autre. Tentative d'approche d'un inconnu. Traduction d'Anne Cuneo. Lausanne: En bas, 1985