Felix Moeschlin wurde am 31. Juli 1882 in Basel geboren. Die Primarschule und das Realgymnasium besuchte er in seiner Heimatstadt. Nach der sehr erfolgreichen Matura begann Moeschlin 1900 das Studium der Botanik und Geologie in Basel und führte es in Zürich weiter. Vier Jahre später, kurz vor dem Abschluss, gab er das Studium auf und startete erste schriftstellerische Versuche. Moeschlin unternahm in den folgenden Jahren ausgedehnte Reisen (Italien, Berlin, Schweden) und arbeitete als Journalist. 1909 heiratete er eine schwedische Malerin und lebte bis 1914 in Skandinavien. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs kehrte Moeschlin in die Schweiz zurück und leistete Aktivdienst an der Grenze. Als Schriftsteller repräsentierte er in jenen Jahren die «geistige Landesverteidigung». Von 1924 bis 1942 war Felix Moeschlin Präsident des Schweizerischen Schriftsteller-Verbands SSV, in den vierziger Jahren sass er für den LdU im Nationalrat. Bis zu seinem Tod war Moeschlin, neben seiner schriftstellerischen Arbeit, auch als Zeitungs- und Zeitschriftenredaktor tätig. Er starb am 4. Oktober 1969 in Basel.
Bibliografia scelta
Die Königschmieds. Roman. Berlin, Wiegandt & Grieben, 1909
Hermann Hitz. Roman. Berlin, Wiegandt & Grieben, 1910
Der Amerika-Johann. Ein Bauernroman aus Schweden. Leipzig/Zürich, Grethlein & Co., 1912
Grenzbesetzungsverse. Bern, A. Francke, 1914
Brigitt Rössler und andere Erzählungen. Zürich, Orell Füssli, 1916
Schalkhafte Geschichten. Frauenfeld, Huber & Co, 1916
Die Revolution des Herzens. Ein Schweizerdrama. 1917. [Veröffentlicht in der Zeitschrift "Schweizerland", Oktober, November 1917]. Zürich, Rascher & Cie., 1918 | Zürich, Grethlein & Co., 1925
Die vier Verliebten. Roman. Leipzig/Zürich, Grethlein & Co., 1919
Der glückliche Sommer. Roman. Leipzig/Zürich, Grethlein & Co., 1920
Wachtmeister Vögeli. Roman. Leipzig/Zürich, Grethlein & Co., 1922
Meine Frau und ich und andere Erzählungen. Zürich/Leipzig, Orell Füssli, 1925
Die Vision auf dem Lofot. Roman. Zürich, Orell Füssli, 1926
Wir wollen immer Kameraden sein. Roman. Zürich/Leipzig, Grethlein & Co., 1926
Barbar und Römer. Roman. Bern, Francke, 1931
Die zehnte Frau. Lustspiel in 1 Akt. Zürich, Rascher & Cie., 1931
Ich suche Land in Südbrasilien. Erlebnisse und Ergebnisse einer Studienreise. Luzern, Montana, 1936
Der schöne Fersen. Marie Antoinettes grosse Liebe. Roman. Zürich/Leipzig, A. Müller, 1937
Wir durchbohren den Gotthard. Roman. 2 Bde, Zürich, Büchergilde Gutenberg, 1947 und 1949
Brigitt Rössler. Troyer, Johannes. Zürich, Büchergilde Gutenberg, ca. 1948
Die vier Verliebten. Zürich, Büchergilde Gutenberg, 1953
Wie ich meinen Weg fand. Basel: Gute Schriften, 1953
Wohin gehen wir? [Betrachtungen]. Zürich/München, Dreiflammen-Verlag, 1954
Morgen geht die Sonne auf. Eine Vision unserer Tage um Sahara-Öl und Atomkraft. Roman. Zürich, Artemis, 1958
Wunder in der Christnacht. 6 Weihnachtsgeschichten. Basel, F. Reinhardt, 1959
Das Blumenwunder. Novellen und Skizzen. Basel, F. Reinhardt, 1960
Le beau Fersen, le grand amour de Marie-Antoinette. Roman. Traduction de Marianne Gagnebin-Maurer. Zurich, A. Müller, 1940
Il bel Fersen. Romanzo. Traduzione di Lavinia Mazzucchetti. Milano, Sperling e Kupfer, 1941