Lina Fritschi (1919-2016), nata e cresciuta come figlia di un padre svizzero a Pinerolo (Piemonte). Negli anni Cinquanta comincia a pubblicare poesie in luoghi sparsi. Nel 1967 appare il suo primo libro di poesie La pietra mascherata, che attira subito l'attenzione. Nel 1983 riceve il Premio Carducci per Città con corona. Fino al 1997 ha pubblicato altre quattro raccolte di poesia e un volume di prosa. Nel 2000 l'autore accecata prende congedo con Poesie estreme.
Bibliografia
Mit mehr als achtzig Jahren veröffentlicht die seit ihrer Geburt in Italien lebende Schweizerin Lina Fritschi ihren sechsten und letzten Gedichtband, die Poesie estreme, in denen Gedanken über ihr Schreiben, ihre Blindheit und über die letzten Dinge zentrale Themen sind. Aber auch der frühe, tragische Unfalltod ihres Mannes, eines Piloten der italienischen Luftwaffe, über den sie während Jahrzehnten nicht hat schreiben können, wird hier in knappen, eindrücklichen Versen in Erinnerung gerufen. Fritschis Gedichte vermeiden alles Pathetische und Klagende auch dann, wenn sie von schmerzhaften Erfahrungen sprechen. Sie sind unmittelbar zugänglich, authentisch, berührend. Lina Fritschi gelingt es, in sicheren und wahren Zügen über alles, wirklich alles, zu schreiben. Ihren genauen Blick richtet sie auf Details, auf Situationen, Umstände, aber auch auf nahe und ferne Bekannte. Und vor allem stellt sie sich mit dramatischen, ungewohnten Akzenten die Sinnfrage, die Frage nach dem Sinn jedes Endens.
(Buchpräsentation Limmat Verlag)