Walter Mehring (1896-1981) è stato uno dei più importanti saggisti e uno dei più importanti autori satirici della Repubblica di Weimar. Riuscì a sfuggire alla furia distruttiva dei nazisti; fuggì negli Stati Uniti attraverso la Francia e ritornò in Europa solo nel 1953. Alla fine visse a Zurigo, dove morì.
Bibliografia
«Was Walter Mehrings berühmt gewordene ‹Verlorene Bibliothek› für die Literatur ist, ist die ‹Verrufene Malerei› für die bildende Kunst: ein witziges, überaus kenntnisreiches Erinnerungsbuch über die ‹Geburtsstunde der modernen Malerei›», schrieb der Berliner Journalist Andreas Oppermann.
Walter Mehring war (ausnahmsweise) zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er war bei den Berliner Expressionisten und begleitete die moderne Malerei des zwanzigsten Jahrhunderts. Er kannte sie fast alle, von Chagall und Paul Klee bis Feininger und Kandinsky. Sein Buch ist eine reiche und anregende Sammlung von Beobachtungen und Essays aus der Frühzeit der Moderne, ein Panorama des kulturellen Lebens der Zwanzigerjahre in Europa. Es wird ergänzt um den Briefverkehr Mehrings mit seinem damaligen Zürcher Verleger Daniel Keel.
Mit «Verrufene Malerei» setzt der zocher & peter verlag die Reihe mit ausgewählten Werken Walter Mehrings fort, die im Elster Verlag begonnen wurde.
(Buchpräsentation zocher & peter Verlag)
Bibliografia scelta
Walter Mehring Werke. 6 Bde. hrsg. von Christoph Buchwald, Claassen, Düsseldorf 1978–1983.
Müller. Chronik einer deutschen Sippe. Roman, 1978 [EA 1935].
Die verlorene Bibliothek. Autobiographie einer Kultur. Hamburg 1952; Neuauflage 1978.
Neuausgabe mit einem Nachwort von Martin Dreyfus, Zürich, Elster Verlag 2013.
Die höllische Komödie. Drei Dramen: Die höllische Komödie. Der Kaufmann von Berlin. Die Frühe der Städte. 1979.
Wir müssen weiter. Fragmente aus dem Exil. 1979.
Paris in Brand – Roman. Düsseldorf, Claassen 1980. [EA Th. Knaur Nachfolger, Berlin 1927 ].
Algier oder die 13 Oasenwunder / Westnordwestviertelwest oder Über die Technik des Seereisens. Zwei Novellen. 1980.
Chronik der Lustbarkeiten. Die Gedichte, Lieder und Chansons 1918–1933. 1981.
Staatenlos im Nirgendwo. Die Gedichte, Lieder und Chansons 1933–1974. 1981.
Neuausgabe der Gedichte, Lieder und Chansons des Walter Mehring in einer Auswahl und mit einem Nachwort von Martin Dreyfus, unter dem Titel Dass diese Zeit uns wieder singen lehre. Zürich, Elster Verlag 2014.
Verrufene Malerei. Erinnerungen eines Zeitgenossen und 14 Essais zur Kunst. 1983.
Paul Klee – Frühe Begegnung. 2011 postum, Bern-Wien, Piet Meyer Verlag.