Lukas Vogel

Lukas Vogel è nato nel 1954. Dopo la maturità alla scuola cantonale di Reussbühl a Lucerna, ha studiato storia ed etnologia all'Università di Zurigo e ha ottenuto il suo dottorato all'Università di Lucerna nel 2003. Dal 1984 al 1994 è stato redattore di vari settimanali e quotidiani, dal 1999 al 2010 funzionario culturale / responsabile dell'Ufficio della cultura del Cantone di Nidvaldo, dal 2010 al 2019 assistente di ricerca presso l'Ufficio della cultura del Cantone di Berna. È stato, tra gli altri, co-organizzatore del Baobab Africa Festival di Lucerna dal 1990 al 1995. Lukas Vogel vive a Losanna.

www.historia-nostra.ch

Bibliografia

Zürich, Zocher & Peter, 2018.

Er – das ist Aleister Crowley, der überaus attraktive und exaltierte Mittvierziger und nicht nur das: Er ist einer der ganz Großen der englischen Okkultisten-Bewegung. Der betörend charmante Exzentriker ist weitgereist, und Frauen verfallen reihenweise seinem Charme. Sie – das ist die New Yorker Lehrerin Leah Hirsig, die als Kind mit Mutter und fünf Schwestern aus dem schweizeri­schen Emmental in die Großstadt gekommen war. Leah ist seit 15 Jahren eine schlecht bezahlte Volksschullehrerin, obwohl sie eigentlich Opernsängerin hatte werden wollen. Als sie Crowley 1919 zum ersten Mal begegnet, verfällt sie ihm sofort mit Haut und Haar. Mit Folgen: Sie schmeißt ihren Job und zieht als Crowleys Geliebte, als seine Babalon, mit ihrem geliebten Biest 666 nach Cefalù auf Sizilien. Leah Hirsig stürzt in eine Welt dunkler Magie, bizarrer Riten, sexueller Ausschweifungen und ritueller Drogenexperimente. Alles dient Crowleys Plan, seine okkulte Religion von der Abtei von Thelema aus, die er in Sizilien gegründet hatte, in die Welt zu tragen. Ein neuer Gott soll die alten Götter ersetzen. Aber ohne Leah wäre das Crowley nicht ansatzweise gelungen. Sie war die organisierende Hand und das ordnende Gewissen seines göttlichen Masterplans. Leah erscheint als Suchende nach einer Welt hinter der Realität, aber auch als abhängig gegenüber einem ausbeuterischen Charismatiker. Ihr Leben zeigt die Zerrissenheit der bürgerlichen Gesellschaften vor und nach dem Ersten Weltkrieg, an deren Rändern die Menschen durch okkulte Glaubensrichtungen, mit bizarren Kulten, Alkohol und Drogen Erlösung suchen. Lukas Vogel hat sich des abenteuerlichen Lebens der Leah Hirsig aus dem bernischen Trachselwald angenommen und es in einem eindrücklichen Roman literarisch gebündelt.

(Zocher & Peter Verlag)

Schreckliche Gesellschaft , Zürich, Hier und Jetzt, 2011.