Nils Röller è nato nel 1966. Ha studiato filosofia, romanistica e comunicazione a Berlino. Dal 1994-99 è stato assistente artistico-scientifico all'Accademia di Media Arts di Colonia, dove ha ideato e realizzato il festival internazionale Digitale con il direttore fondatore Siegfried Zielinski. Nel 2001 ha completato il suo dottorato all'Università Bauhaus, e nel 2002 è stato membro dell'Istituto per la ricerca di base dello ZKM. Dal 2008 è professore di teoria dei media e della cultura all'alta scuola delle Arti di Zurigo. Nel 2014 ha ricevuto il premio Schiller della Zürcher Kantonalbank.
Bibliografia
Verkehr nimmt auf, entlässt Passagiere an Haltestellen. Ordnung und Gewohnheit im öffentlichen Nahverkehr der Schweiz führen einen Rhythmus mit sich, der an den Alexandriner erinnert, ein Versmaß, das durch Regelmäßigkeit ermüden kann. Es wurde von dem Naturforscher Albrecht von Haller für das Lehrgedicht Die Alpen verwendet und dient hier als Form, um den Alltag zu erfassen. Auf die Probe wird die Form durch Ban gestellt. Ban ist eine Leerstelle, die Unmenschlichkeit subtil vergegenwärtigt.
49 Strophen des Alpentrams verwenden Hallers Reime und kontrastieren sie mit Prosaabschnitten, die aus der Spannung zwischen poetischer Strategie, maschineller-formaler Betrachtung und Alltagsbeobachtungen generiert werden. Haller und Ban zeigen, wie Dichtung, Wissenschaft und der Anspruch auf ein vernünftiges Leben in Konflikt geraten.
(Klever Verlag)