Caspar Jenny è nato a Basilea nel 1971 ed è cresciuto in Grecia (isola di Ios) e nel Canton Ticino (Carona). Dopo il diploma, ha lavorato come pittore freelance in vari studi. Nel 1999 ha realizzato il cortometraggio In nuce una poesia per 3sat. Ha viaggiato in India e nel sud-est asiatico. Dal 2003 al 2010 ha studiato filosofia, tedesco ed etnologia. Dal 2008 lavora come osservatore in materia di asilo per un'organizzazione umanitaria (SAH). Ha pubblicato alcuni saggi e poesie in etcetera, Krautgarten e Der Dreischneuß, così come fotografie per la guida cittadina non convenzionale di Christoph Goichon Basler Trouvaillen.
Bibliografia
Schonungslos denunziert der Roman die menschliche Beziehung als ein von Kalkül und Machtbesessenheit bestimmtes Verhältnis. Der Biss des Warans ist der Biss der «Alten», einer Mutter, die ihre Töchter buchstäblich zu Tode beisst.
Die Familie als todbringender Ort korrespondiert mit Ausrottungsfantasien, wie sie in jeder faschistoiden Ideologie vorherrschen.
Der Vernichtungswille der Alten geht Hand in Hand mit rassistischen Motiven, die im Schrecken des Völkermords gipfeln.
Der Waran steht für das irrationale und amoralische Wesen des Menschen. Er schafft Strukturen, die für andere den Tod bedeuten. Doch Ran, das Opfer, wird selber zum Täter. Der Pessimismus nährt sich aus der Einsicht, dass Gewalt stets Gewalt erzeugt. Der Roman erzählt die Geschichte einer Familie, die ihre Selbstzerfleischung über Generationen weiterträgt.
(Killroymedia Verlag)