Frank Heer, nato nel 1966 a Uzwil vicino a San Gallo, è redattore per la musica e il cinema alla NZZ am Sonntag. Scrive come freelance per pubblicazioni come Das Magazin, Die Zeit o Schweizer Familie. Dal 1995 al 2005 ha vissuto come corrispondente a New York. Il suo romanzo d'esordio Flammender Grund è stato pubblicato da Hoffmann & Campe nel 2005. Frank Heer è un musicista part-time e ha pubblicato numerose registrazioni con varie formazioni. Vive con la sua famiglia a Zurigo.
Bibliografia
Eine Jugend zwischen Macht und Ohnmacht – aber voller Musik
Als Max Rossmann die geheimnisvolle Folksängerin Alice Bay in einem halb leeren Musikclub spielen sieht, bricht er bei einem ihrer Lieder unvermittelt in Tränen aus. Ist es möglicherweise, weil die Musikerin mit den dicken Brillengläsern denselben Vornamen wie seine Exfreundin trägt, der er nachtrauert? Er nutzt seine Stelle als junger Lokalreporter bei der konservativen Tageszeitung «Der Anzeiger» für ein Interview, die beiden kommen sich näher – bis die Musikerin spurlos verschwindet.
Dass dafür seine Exfreundin Alice Zidane wieder in sein Leben tritt, macht es ihm nicht einfacher, seinen Tagesgeschäften nachzugehen: eine Kunstgalerieeröffnung, eine Serie von rätselhaften Hunderissen rund um die Stadt, das Jubiläum der Vereinigung der Antiquare. Auch ein anonymer Anrufer macht ihm das Leben schwer – und plötzlich ist Alice Bay wieder da.
Ein wunderbar atmosphärisches Buch über eine Jugend zwischen Liebesnöten und politischen Zwängen, zwischen Ohnmacht und Coolness, unterlegt mit dem melancholischen Soundtrack der Siebzigerjahre.
(Limmat Verlag)