Louisa Merten

Louisa Merten

Louisa Merten, nata nel 1998 a Zurigo, ha trascorso parte della sua infanzia in Zambia. Successivamente ha vissuto nell'Oberland zurighese e poi nell'Oberaargau. Ha studiato all'Istituto svizzero di letteratura di Bienne, dove ha conseguito il bachelor, e alla Scuola universitaria professionale di arte di Berna, dove ha conseguito il master in Contemporary Arts Practice con specializzazione in scrittura letteraria. Nel 2024 le è stato assegnato il primo Chrysalide – Binding Förderpreis für Literatur. Oggi vive nell'Oberland bernese.

Bibliografia

Basel, Lenos, 2025.

Das Tierheim Le Chat, das auch Lösch genannt wird, ist Ginnys Zuhause geworden. Seit mehreren Jahren kümmert sie sich zusammen mit dem kauzigen, verwitweten Betreiber Sebrov, dem «Hundeflüsterer», und seinem Sohn Mirko um die heimatlosen Katzen und Hunde.
Eines Tages taucht eine neue Praktikantin, Aka, im Lösch auf. Die Routine gerät aus den Fugen. Ginny wird mit ihrer Herkunftslosigkeit konfrontiert. In wachsender Verwirrung und Verunsicherung beschäftigt sie sich mit ihrer Vergangenheit. Ginny will ihre Geschichte neu erfinden. Einen Besucher des Tierheims erklärt sie zu ihrem Vater und verschafft sich Zutritt zu dessen Haus. Der Konflikt zwischen alter und imaginierter Herkunft eskaliert. Das Verwischen von Spuren wird im Lösch, wo Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Hass, Ankunft und Abschied einander bedingen, zu einer Frage von Leben und Tod.

(Lenos Verlag)