Blaise Hofmann

Blaise Hofmann

Nato a Morges nel 1978, Blaise Hofmann è autore di testi di viaggio e di un romanzo. Insegna letteratura al liceo di Burier, collabora con diversi giornali e organizza atelier di scrittura all'Istituto letterario svizzero di Bienne. Ha ricevuto il Premio Nicolas Bouvier nel 2008 al Festival des Etonants Voyageurs (Saint Malo) per Estive (Zoé, 2007).

www.blaisehofmann.com

Bibliografia

traduzione di Yves Raeber , Zürich, Atlantis, 2024.

Während in der Stadt immer mehr Men­schen von einem Leben im Einklang mit der Natur träumen, ist der Bauer zuneh­mend in die Kritik geraten. Er vergifte die Erde, rufen die, die eine Gersten-­ nicht von einer Weizenähre unterscheiden können.
Als Blaise Hofmann, Sohn und Enkel von Bauern, zurück aufs Dorf zieht, bekommt er den tiefen Graben zu spüren und macht sich auf, den Dialog zwischen Stadt und Land, wo man offenbar gar nicht mehr dieselbe Sprache spricht, wiederzubeleben. Er hört eingefleischten und veganen Bauern zu, trifft Bio­-Produzenten, lernt Micro-­Farming, Bak­terienpflege, Wurzelökologie kennen – und entdeckt eine Welt, die sich, aller gän­gigen Vorstellungen zum Trotz, ständig neu erfindet.
Auch wenn der kunstvoll aufgeschichtete Misthaufen von den meisten Höfen verschwun­den ist und man automatisierte Entmistungs­anlagen nutzt, vor allem aber Formular um Formular ausfüllt, um das Anrecht auf die Direktzahlungen geltend zu machen, sieht sich der Bauer immer noch in der Verant­wortung, die Bevölkerung zu ernähren und mit gesunden Produkten zu versorgen.
In seinem Buch – Tagebuch, literarische Reportage und Pamphlet zugleich – unter­sucht Hofmann umfassend und faktenreich die Krise, in der Ackerbau und Viehzucht heute stecken, und verteidigt zugleich den Traum von einer hundertprozentig nachhal­tigen Landwirtschaft, die eine Herausforde­rung für die ganze Gesellschaft bedeutet.

(Atlantis Literatur)

Faire paysan , Genève, Zoé, 2023.
Deux petites maîtresses zen , Genève, Zoé, 2021.
Chi si ricorda di Capucine? , prefazione di Nicola Mazzi, traduzione di Christine Fornera Wuthier , Locarno, Armando Dadò (La Libellula) / collezione ch, 2021.
Capucine , traduzione di Barbara Traber , Basel, Zytglogge, 2020.
L'Altitude des orties , avec Sébastien G. Couture, Julie Moulin, Bertrand Tappy, avec le livret des photos d’Alan Humerose, Genève, Cousu mouche, 2019.
La Fête , Genève, Zoé, 2019.
Fête des Vignerons 2019 , Genève / Orbe, Zoé / Bernard Campiche, 2019.
Jour de fête , illustrations de Fanny Dreyer, Genève, La Joie de lire, 2019.
Les Mystères de l'eau , illustrations de Rémi Farnos, Genève, La Joie de lire, 2018.
monde animal , Genève, d'Autre Part, 2016.
Capucine , Carouge-Genève, Zoé, 2015.
Marquises , Carouge-Genève, Zoé, 2014.
Notre mer , préf. de Serge Michel, Vevey, L'Aire , 2009.
L'Assoiffée , Genève, Zoé, 2009.
Estive , Genève, Zoé, 2007.
Billet aller simple , Vevey, L'Aire , 2006.