Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. Nach seiner Promotion 1966 arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. Mit anderen Lektoren gründete er 1969 den Verlag der Autoren. Bereits ein Jahr zuvor erschien seine Erzählung Alois. 1984 kehrte er in die Schweiz zurück. Der Autor von Theaterstücken und Romanen wurde für sein umfangreiches Werk u.a. mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2007 der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. Urs Widmer starb nach langer Krankheit am 2.4.2014 in Zürich.
Bibliografia
Zürich,
Diogenes,
2024.
Wirklich berühmt wurde Urs Widmer mit seinem Spätwerk: Der blaue Siphon, Der Geliebte der Mutter oder Das Buch des Vaters finden auch heute noch viele begeisterte Leserinnen und Leser. Aber da ist viel mehr, wie beim berühmten Eisberg schlummert auch beim Zeitzeugen Urs Widmer vieles unter der Oberfläche und wartet auf Erkundung. Seine frühen Erzählungen sind der beste Anfang: anarchische Freude daran, das Gebälk der Literatur knarzen zu lassen.
(Diogenes Verlag)
Die schönsten Geschichten aus Tausendundeiner Nacht
,
Erzählt von Urs Widmer. Mit vielen Bildern von Tatjana Hauptmann,
Zürich,
Diogenes,
2008.
Die schwarze Spinne. Nach der Erzählung von Jeremias Gotthelf / Sommernachtswut
,
Frankfurt a.M.,
Verlag der Autoren,
1998.
Jeanmaire
,
mit Anmerkungen zum «Fall Jeanmaire» von Urs Rauber,
Frankfurt a.M.,
Verlag der Autoren,
1992.
Die 6. Puppe im Bauch der 5. Puppe im Bauch der 4. und andere Überlegungen zur Literatur
,
Graz,
Droschl,
1991.