Jürg Laederach è nato nel 1945 a Basilea. Ha studiato romanistica, anglistica e scienze musicali. Oggi vive come autore, traduttore (dall'inglese americano e dal francese al tedesco) e musicista jazz a Basilea. Ha ottenuto, tra gli altri, il Premio Schiller nel 1990, il premio austriaco per la letteratura europea nel 1997, il Gran premio letterario del canton Berna e il Premio Italo Svevo nel 2005. È membro dell'Accademia tedesca per la lingua e la poesia di Darmstadt. Jürg Laederach è morto a Basilea il 18 marzo 2018.
Bibliografia
Der übliche Held der Handlung findet in der Regel das Bühnenbild vor und fängt an, quer durch es zu laufen. Harmful läuft los und erzeugt damit die Bühnenbilder. Womöglich erdenkt er sie, ist ihnen aber doch ausgeliefert. Weder ist er – was er gern möchte – der einzige Held, noch hält die Hölle den Prüfungen seines Hitzemessers stand. Er hätte gern seine Ruhe, doch die Stimmen vieler anderer quälen ihn. Nicht die geringste dieser Qualen ist es, dass er darüber – unter erheblichen Eigenkosten – lachen könnte. Das Buch macht Angebote. Zur allgemeinen Entgleisung in den Schrecken gehört auch das Herausrutschen der Person aus der Persönlichkeit. Einmal wird Harmful von Arti gesehen, Harmfuls Nachbarin, seiner Untergebenen, Geliebten – und Kommentatorin. Harmful als Faust? Dies wäre eine schöne Entwicklung. Mit Harmful leider nicht. Überall erzählt eine mit spektralen Fähigkeiten versehene Monsterfigur mit großer Ausdauer und kleinem Mut.