Adolf Muschg è nato nel 1934 a Zollikon (ZH). Ha studiato germanistica, anglistica e filosofia a Zurigo e Cambridge. Nel 1959 si è dottorato con una tesi su Emil Staiger a Zurigo. Dopo tre anni di insegnamento al liceo di Zurigo, dal 1962 al 1969 è stato docente alle Università di Tokyo (ICU), Göttingen, Ithaca NY (Cornell University) e Ginevra. In seguito, fino al 1999, è stato professore di letteratura e lingua tedesca all'ETH di Zurigo. Dal 1965 scrive regolarmente e le sue opere sono state tradotte in diverse lingue. Ha ottenuto numerosi premi, ad esempio il Premio Georg Büchner nel 1994.
Bibliografia
Voller Trauer und Schönheit – "Nicht mein Leben" ist eine dichte, bewegende Erzählung über Wahrheit und Lüge im Leben und Lieben des August Mormann, das vielleicht persönlichste Buch des Büchner-Preisträgers Adolf Muschg.
August Mormann, achtzigjähriger, zunehmend fragiler ehemaliger Schweizer Gymnasialprofessor für Alte Sprachen und Autor leidenschaftlicher Essays über Europa, sucht sich eine Grabstätte auf einem Zürcher Friedhof. Seine viel jüngere, aus Japan stammende dritte Ehefrau Akiko Kanda möchte einmal mit ihm in seinem Grab liegen. Ein anrührender Liebesbeweis in einer komplizierten Ehe. Das und die Entdeckung, dass sein Grab-Nachbar sein ehemaliger Mitschüler Robin ist, der ihm, dem verwaisten und von seinen Halbgeschwistern allein gelassenen Jungen, einst sein geistiges Überleben ermöglicht hat, bringt Mormann dazu, sein Leben und dessen Spielregeln zu überdenken. Als er von einer nicht nur wegen des Überfalls Russlands auf die Ukraine überschatteten Europa-Konferenz in Triest nach Hause kommt, ist seine Frau verschwunden.
(Verlag C.H. Beck)