Ilma Rakusa

Ilma Rakusa
© Yvonne Böhler

Ilma Rakusa è nata nel 1946 in Cecoslovacchia da madre ungherese e padre sloveno. Nel 1951 si è trasferita a Zurigo dove tra il 1965 e il 1971 ha studiato slavistica e romanistica, con soggiorni a Parigi e San Pietroburgo. Dopo aver ottenuto il diploma nel 1971 ha lavorato per diversi anni come assistente presso l'Istituto di Slavistica dell'Università di Zurigo. Dal 1977 è incaricata come docente e lavora come autrice, pubblicista e traduttrice dal russo, dal serbo-croato, dal francese e dall'ungherese. Oltre alle sue opere letterarie ha pubblicato anche antologie e traduzioni. Rakusa è membro dell'Accademia tedesca per la lingua e la poesia di Darmstadt. Vive a Zurigo.

www.ilmarakusa.info

Bibliografia

Graz, Droschl, 2025.

«Wo bleibt das Licht» – eine passendere Frage könnte man in diesen Zeiten wohl kaum in den Raum werfen.
Dunkle Nachrichten und düstere Prognosen prägen die Gegenwart und beschäftigen die grosse Schweizer Autorin Ilma Rakusa. In Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen erkundet sie mehr als zweieinhalb Jahre lang – beginnend im Sommer 2022 – ihr Inneres im Spiegel des Aussen.
Sie blickt mit Schrecken und Erschütterung auf die Krisenherde der Welt, hadert, zweifelt und verzweifelt. Mit klarem Blick und scharfer Urteilskraft prangert sie wortstark Ungerechtigkeit und Despotismus an, appelliert an Menschlichkeit und Verstand, berichtet voller Empathie vom Alltag notleidender Menschen.
Ilma Rakusa schreibt ebenso luzide wie poetisch über die Gegenwart. Sie durchwandert aber auch voller Sanftmut, Wehmut und Wärme gedanklich Seit an Seit mit jahrelangen Weggefährten Zeit und Raum, erinnert gemeinsame Gespräche und memoriert Texte.
Die Vergänglichkeit wohnt in diesem Gedankenbuch wie auch die Lebendigkeit, das Lebhafte, das grosse Glück im Kleinen und vor allem die Liebe. Die Liebe zur Familie und zu Freunden, zur Literatur und Kunst. Das Persönliche und das Politische gehen in diesen Reflexionen, Gegenwartsbetrachtungen und Sprachperlen Hand in Hand.

(Droschl)

Kein Tag ohne , Graz, Droschl, 2022.
Mein Alphabet , Graz, Droschl, 2019.
Impressum: Langsames Licht , Graz, Droschl, 2016.
L´île , traduzione di Natacha Ruedin-Royon , Lausanne, Editions d´en bas, 2016.
Aufgerissene Blicke , Graz, Droschl, 2013.
La Mer encore [Mehr Meer] , traduzione di Patricia Zurcher , Lausanne, En bas, 2012.
Il mare che bagna i pensieri , traduzione di Mario Rubino , Palermo, Sellerio, 2011.
Mehr Meer , Graz, Droschl, 2009.
Garten, Züge , Ottesheim, Edition Thanhäuser, 2006.
Durch Schnee , Nachwort von Kathrin Rögla, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2006.
Love after love , Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2001.
Ein Strich durch alles , Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1997.
Farbband und Randfigur , Graz, Droschl, 1994.
Jim , Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1993.
Les mots/morts , Zürich, Edition Howeg, 1992.
Leben , Zürich, Edition Howeg, 1990.
Steppe , Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1990.
Miramar , Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1986.
Die Insel , Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1982.
Sinai , Zürich, Edition Howeg, 1980.
Wie Winter , Zürich, Edition Howeg, 1977.