Heinz Stalder

Heinz Stalder

Heinz Stalder, nato nel 1939 ad Allenlüften, BE. Apprendistato come costruttore e montatore. Scuola serale. Insegnante a Kriens dal 1968, libero professionista a Londra e in Finlandia. Autore di diversi romanzi, opere teatrali e radiofoniche e di numerosi reportage letterari per la NZZ, la rivista di cultura “Du” e il supplemento del fine settimana “Das Magazin”. Borse di studio a Londra e New York. Scrittore in residenza presso l'University College di Londra. Diversi anni di lavoro e premi (Premio Welti della Fondazione Schiller; Premio d'arte della città di Lucerna; Premio svizzero dei media per bambini e ragazzi; Premio radiofonico di Basilea; miglior radiodramma dialettale ARD, ORF, SRF).

Bibliografia

Luzern, Bücherlese, 2024.

Da lässt einer den Vorschlaghammer fürs Grobe aufs rotglühende Eisen sausen. Kann das Heinz Stalder sein, dessen Handwerkszeug nicht das Geringste mit einem Hammer zu tun hat? Der Autor, der stets Sinn fürs Feine, Differenzierte, für Treffsicherheit und ausgefeilte Stilistik bewiesen hat? Er ist tatsächlich dieser junge Mann, der – geht es nach den Plänen des Vaters – ein «zuschlagendes Handwerk» lernen soll und schließlich mit dem Bleistift, einem Geschenk seiner Schwester, reüssiert. Zum Glück seiner Leser hat sich Heinz Stalder an deren Empfehlung «aufzuschreiben, was ihm durch den Kopf geht» gehalten. Und nun, etliche Jahrzehnte und viele Reportagen, Bücher und Theaterstücke später, bewegt sich der gewitzte Autor auf den Spuren seiner an überraschenden Geschichten reichen Biografie, wendet sich mal hier-, mal dorthin, entdeckt auf dem Weg manche Besonderheit, lässt Umwege nicht außer Acht, liebt das Mäandernde der mit Fabulierlust und Finesse vorgetragenen Miniaturen. Denkbar groß und ebenso spannend sind die Wechsel, wenn er auf seinen ganz persönlichen Sieben-Meilen-Stiefeln die Zeiten durchreist: von den Äckern und Wiesen im Bernbiet nach London und von dort in die finnischen Wälder und zurück in die Zentralschweiz. Und überall begegnen dem Leser Menschen, die man wie diese Geschichten noch lange erinnern wird.

(Bücherlese)

Auftritt Linda Geiser , Basel, Zytglogge, 2019.
Bärenlieder , Luzern, Pro Libro, 2016.
Krummen , Alpnach, Wallimann, 2013.
1001 See , Luzern, Pro Libro, 2010.
52 Sinnbilder , Luzern, Pro Libro, 2006.
Les Extrasomniaques , traduzione di Monique Laederach , Lausanne, SSA (Société suisse des auteurs), 1997.
Europa, ein Hemingwaygefühl? , Zürich, Edition Interfrom, 1994.
Die Hintermänner , Zürich, Nagel & Kimche, 1986.
Marschieren , Zürich, Nagel & Kimche, 1984.
Das schweigende Gewicht , Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1981.
Ein Pestalozzi , Zürich, Schauspielhaus [Zürich], 1979.
Angu , Bern, Benteli, 1971.
Ching hei si gnue , Bern, Benteli, 1970.