Eugen Gomringer (1925-2025)

Eugen Gomringer (1925-2025)

Eugen Gomringer è nato nel 1925 a Cachuela Esperanza (Bolivia), di padre svizzero e madre boliviana. È cresciuto in Svizzera dai nonni e tra il 1944 e il 1952 ha studiato storia dell'arte e economia a Berna. Dopo diversi soggiorni a Roma, Parigi e Londra, negli anni cinquanta ha collaborato con Max Bill alla Hochschule für Gestaltung a Ulm. È stato fondatore della poesia concreta. Dal 1977 al 1990 è stato professore di teoria dell'estetica a Düsseldorf. Viveva a Rehau, in Baviera, dove era responsabile culturale della manifattura di porcellane Rosenthal. Nel 2011 è stato insignito del Premio Alice Salomon per la sua opera artistica e letteraria completa. Eugen Gomringer ha vissuto ultimamente presso la figlia, la poetessa Nora Gomringer, a Bamberga, dove è morto il 21 agosto 2025 all'età di 100 anni.

http://www.agomringerz.de

Bibliografia

Wädenswil, Nimbus, 2018.

Vor 65 Jahren erschien Eugen Gomringers Gedicht «avenidas» in der Zeitschrift «spirale». Es war ein erstes Beispiel jener «Konstellationen», die in der Folge eine wesentliche Grundform der Konreten Poesie bilden sollte. Auf unvermutete Weise hat dieses Gedicht in jüngster Vergangenheit für Zündstoff gesorgt und eine umstrittene Aktualität gewonnen – Anlass genug, das dichterische Werk des Begründers der Konkreten Poesie neu zu betrachten. Eugen Gomringer hat dazu eine Anzahl seiner wesentlichen Gedichte versammelt, sie selber kommentiert und ihnen Essays bekannter Autorenkollegen beigegeben. Er hält damit Rückschau auf die Entwick­lung einer literarischen Bewegung, deren minimalistischer Reduktionismus zunächst als belanglose Spielerei belächelt wurde, deren kreatives Potential sich unterdessen jedoch in einer weltweiten Rezeption und Verbreitung erwiesen hat. Im Mittelpunkt des vorliegenden Bandes stehen sechzehn Texte, die ebenso sinnfällig wie schlagend vor Augen führen, dass nicht nur inhaltliche, sondern auch streng formale Verdichtung poetische Wirkungen hervorbringen kann. Die vielen Facetten dieses Verfahrens zeigen die Gedichte «schwiizer», «ode an züri», «fünf vokale», «schweigen», «kosmos chaos extase», «chumm», «wind», «häuser des i ging», «sie wirken zusammen», «avenidas y flores», «kein fehler im system», «konstellationen», «ping pong», «möv möv», «das schwarze geheimnis», «gleichmässig gleich» und «vokale».

(Buchpräsentation Nimbus Verlag)

Admirador , Berlin, Matthes & Seitz, 2012.
Eines Sommers Sonette = A summer's sonnets , Dozwil, Edition Signathur, 2008.
Entropie , Sulgen, Niggli, 2000.
Dabei sein mittun , Mit H.D. Schrader, Zürich, Edition Howeg, 2000.
Gesamtwerk , 5 Bde, Wien, Edition Splitter, 1995.
Identitäten , Mit Heinz-Günter Prager, Köln, C. Post, 1981.
Konstellationen, Ideogramme, Stundenbuch , Mit Einf. von Helmut Heissenbüttel und Wilhelm Gössmann und einer Bibliogr. von Dieter Kessler, Stuttgart, P. Reclam jun., 1977.
Eugen Gomringer 1970–1972 , München, Planegg, 1973.
Worte sind Schatten , Hrsg. und eingel. von Helmut Heissenbüttel, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1969.
Das Stundenbuch , München, M. Hueber, 1965.
Konstellationen , Frauenfeld, Eugen Gomringer Press, 1961.
5 Mal 1 Konstellation , Frauenfeld, Gomringer, 1960.
33 Konstellationen , Mit 6 Konstellationen [i.e. Zeichnungen] von Max Bill, St. Gallen, Tschudy, 1960.