Alain Claude Sulzer, nato a Riehen vicino a Basilea nel 1953, vive come scrittore indipendente a Basilea, Berlino e Vieux Ferrette in Alsazia. Ha pubblicato numerosi romanzi, tra cui Ein perfekter Kellner, Zur falschen Zeit, Aus den Fugen e più recentemente Doppelleben e Fast wie ein Bruder. I suoi libri sono stati tradotti in tutte le principali lingue. Ha ricevuto il Premio della Fondazione Schiller e il “Prix Médicis étranger 2008” per il romanzo Ein perfekter Kellner. È inoltre vincitore del Premio Hermann Hesse, del Premio della Cultura della Città di Basilea e del Premio di Letteratura Solothurn 2025.
Bibliografia
Entlang der gemeinsamen Lebensgeschichte zweier grundverschiedener Männer ergründet Alain Claude Sulzer existenzielle Fragen über Freundschaft und Abschied, (Homo-)Sexualität, Kunst und Ruhm.
Im Ruhrgebiet der Siebziger wachsen sie auf wie Brüder. Doch anders als den Ich-Erzähler zieht es Frank früh hinaus in die Welt: Er will als Künstler leben, geht nach New York, malt wie besessen, jedoch ohne Erfolg. Erst als er unheilbar krank ist, kehrt er zurück.
Nach langer Zeit begegnen sich die Freunde am Sterbebett zum letzten Mal. So unterschiedlich ihre Lebensläufe, so tief ist die in der Kindheit geknüpfte Verbindung. Und so landen die Bilder aus Franks Nachlass von nun an gut verpackt in der Remise des Erzählers – dem nicht nur Franks Homosexualität stets fremd geblieben ist, sondern auch dessen Kunst.
Jahrzehnte später entdeckt er die Bilder zufällig in einer Galerie. Rätselhaft, wie sie dort hingelangt sind – und welch eigentümliche Anziehungskraft sie besitzen: Die Kunstwelt feiert den unbekannten Maler als Genie, und auch der Erzähler erkennt endlich die Faszination, die von den Werken des Freundes ausgeht. Und mehr noch: Im grossformatigen Gemälde eines nackten Mannes erkennt er sich selbst.
(Berlin, Galiani)