Marie-Louise Könneker

Marie-Louise Könneker

Marie-Louise Könneker è nata nel 1945 a Remlingen, Wolfenbüttel. Ha studiato lettere e psicologia e ha scritto una tesi di dottorato sullo Struwwelpeter di Heinrich Hoffmann. Ha svolto delle richerche nell'ambito della storia dell'infanzia in Germania. L'autrice e poetessa vive a Berna e nell'Auvergne.

Bibliografia

mit Fotografien von Ernst Fischer, Biel/Bienne, Die Brotsuppe, 2022.

Marie-Luise Könneker findet, altersgemäss, Zeit aufzuräumen. Viel im Lauf der Jahrzehnte Angesammeltes will noch einmal angeschaut, geprüft, dokumentiert und allenfalls aufgehoben und weitergegeben werden. Die Autorin versucht, schreibend und collagierend, ein Stück weit Bilanz zu ziehen und Abstand zu gewinnen von vergangenen Dingen und Festlegungen. 
Sie beschäftigt sich seit langem mit der Thematik des Hauses, praktisch und theoretisch, und bezeichnet sich selbst unerschrocken als «HausFrau und Autorin» und hinterfragt die Degradierung des Begriffs Hausfrau. Sie möchte in diesem Buch nicht Kritik und Verlust in den Vordergrund stellen, sondern versuchen zu zeigen, dass an den Rändern des Konsumismus nicht nur Elend und Prekariat lauern und dass gerade in Nischen Neues entstehen kann. Sie geht den Möglichkeiten einer alternativen Ökonomie nach, setzt sich mit dem aktuellen Trend des Minimalismus und der Aufräum-Methodik von Marie Kondō auseinander … 
Die Fotos von Ernst Fischer sind nicht illustrativ gemeint, sondern zeigen auf der Bildebene eine Art «Poetologie des Raumes», wie sie das gleichnamige Werk von Gaston Bachelard wahrzunehmen lehrt.

(Die Brotsuppe)

Asseblick , Fotos von Ernst Fischer, Biel/Bienne, Die Brotsuppe, 2013.
Noras Haus , Bern, eFeF-Verlag, 1998.
Götterspeisen, Teufelsküchen , Hrsg. von Marie-Louise Könneker und Esther Fischer-Homberger, Frankfurt a.M., Luchterhand, 1990.
Taufsteine , Darmstadt, Luchterhand, 1981.