Maja Beutler, classe 1936, è nata e cresciuta a Berna. Ha lavorato come traduttrice dopo essersi diplomata alla Scuola di Interpretazione di Zurigo. Ha soggiornato per lavoro in Francia, Inghilterra e Italia. Nel 1976, Maja Beutler ha pubblicato la raccolta di racconti Flissingen fehlt auf der Karte. Nel 1983/84 è stata scrittrice residente allo Stadttheater Bern, e ha anche lavorato per anni come freelance per la Radio Svizzera DRS. Era una delle poche drammaturghe svizzere nel mondo di lingua tedesca. Nel 1976, 1980 e 1984 ha ricevuto i premi letterari della città di Berna, nel 1983 il premio della Fondazione svizzera Schiller, nel 1985 il premio Welti per il dramma e nel 1988 il premio di letteratura della città di Berna. Maja Beutler è morta dopo una lunga malattia il 14 dicembre 2021.
Bibliografia
Es ist ein spannender Rundblick auf ein Werk, das in den vergangenen Jahren als Beitrag zur weiblichen Literatur der Schweiz gewürdigt worden ist. Aber Maja Beutler kann auf einen Nachruf zu Lebzeiten verzichten, in ihr ist noch eine gehörige Portion Vitalität. Mithilfe der Literatur hat sich diese Schriftstellerin seit ihren Anfängen immer wieder «ins Leben gestürzt». Für sie gilt weiterhin, was sie vor fast 30 Jahren geschrieben hat: «Wenn ich schreibe, zettle ich jedenfalls Widerstand an – da bin ich ganz sicher.» «Ich lebe schon lange heute» bietet einen Querschnitt durch ihr Schaffen. Er kann als Zwischenbilanz gelesen und als Signal des erneuten Aufbruchs verstanden werden. Und er ermöglicht, eine Erfahrung zu machen, die Elias Canetti einst so auf den Punkt gebracht hat: «Es steht nicht immer dasselbe in einem Buch.» (Alexander Sury)
(Zytglogge Verlag)