Nicolas Bouvier è nato nel 1929 a Grand-Lancy. Dopo due lauree in diritto e in lettere all'Università di Ginevra, parte per il suo primo viaggio dalla durata di quattro anni in Iugoslavia, in Giappone, in Afghanistan, in Pakistan, in India e a Ceylan. Fondatore del "travel writing" moderno, affronta il viaggio con un'attitudine peculiare: un misto tra fantasticheria, edonismo e disprezzo per il comfort e per la propria salute. Cacciatore di immagini riguardanti le malattia agli occhi di cui ha dato l'allarme l'OMS nel 1950, pubblica soprattutto cronache di viaggio. Ha pubblicato inoltre una raccolta di poesie e si è allenato per poter esercitare il mestiere di iconografo. È morto nel 1998 a Ginevra.
Bibliografia
1963 erschien L’Usage du monde (Die Erfahrung der Welt), das Erstlingswerk des Genfer Schriftstellers und Fotografen Nicolas Bouvier, in dem er seine legendäre Reise mit dem Maler Thierry Vernet 1953/54 nach Afghanistan beschreibt. Bouvier wurde zum Kultautor einer ganzen Generation von Reisenden und Reiseschriftstellern. Die Erfahrung der Welt gehört heute zu den Klassikern der modernen Reiseliteratur.
Bouvier und Vernet fahren mit einem Fiat Topolino «in sehr gemächlichem Tempo» via Balkan, Türkei und Iran nach Afghanistan. Sie nehmen sich viel Zeit für die Entdeckung eines sowohl archaisch wie surreal anmutenden Kulturraums, wobei ihre Erfahrungen und Begegnungen mitunter an ein tragikomisches Welttheater erinnern. So wie sich dieses «langsame Reisen» an die Fremde herantastet, erkundet der Autor geduldig die Welt der Sprache, indem er den Reichtum der Dinge mit demjenigen der Worte zu verbinden versucht. Dabei entstehen atmosphärisch eindringliche Beschreibungen und farbige Porträts, durchdrungen von einem melancholischen Humor.
Erstmals in einer Ausgabe dieses Werkes werden auch Fotografien, die während der Fahrt entstanden sind, präsentiert. Ihre ungewöhnliche Qualität macht das Buch von Nicolas Bouvier – eine Art schweizerischer Bruce Chatwin – zusätzlich zu einem Ereignis.
(Lenos Verlag)