Iso Camartin

Iso Camartin
© Erling Mandelmann

Iso Camartin è nato nel 1944 a Coira, è cresciuto a Disentis (canton Grigioni) e ha studiato filosofia e germanistica a Monaco, Bologna e Regensburg. Tra il 1985 e il 1997 è stato professore di letteratura e cultura romancia presso l'Università e il Politecnico di Zurigo. Tra il 1996 e il 1998 è stato inoltre moderatore del programma "Sternstunde Kunst" della SF1 e tra il 2000 e il 2003 direttore della sezione culturale della radio svizzera DRS. Dal 2004 è responsabile dell'atelier della Opernhaus di Zurigo e lavora come libero autore e giornalista. Iso Camartin è membro dell'Accademia tedesca della lingua e della letteratura e dell'Associazione svizzera degli autori e delle autrici. Vive a Zurigo.

Bibliografia

Zürich, Rüffer & Rueb, 2021.

In diesem Buch geht es um die Kunst des Singens, des Darstellens, des Gestaltens auf der Opernbühne und im Konzertsaal. In den hier ausgewählten 50 Arien aus Opern, Oratorien und Kantaten vom 17.–20. Jahrhundert sind Schlüsselmomente musikalischer Erfahrungen und Empfindungen dargestellt, Gefühle und Leidenschaften, wie sie die Musik unmittelbarer als jede andere Kunst bereithält. Als Sehnsucht und als Erfüllung, als sinnliche und als spirituelle Erfahrung, in ihren quälenden und selig machenden Erscheinungsformen. In diesen Arien taucht Liebe darum auch auf als Eifersucht, Hass und Rachsucht, vor allem aber als ein das Leben durchpulsendes Glück, als Traum, als Vision und als letztlich einzige sinngebende Zukunftserwartung. Liebe ist das Grundelement heldenhafter Aufopferung ebenso wie jenes tief empfundener Zuneigung, Liebe gibt es aus zukunftsorientierter Abenteuerlust wie aus entsagender Einsicht, kurzum: Liebe ist das wichtigste Beweismittel, dass das Dasein lebenswert ist.

Den Fokus dieser Auswahl bildet die Vielgestaltigkeit der Empfindungen und Gefühle, die äußerst unterschiedlichen Schattierungen von Leidenschaft, Charakter und Temperament, wie sie in den Stücken zur Ausformung kommen. Zorn und Wut kennen ebenso wenig nur eine Gefühlsstimmung wie Sehnsucht oder mutige Entschlossenheit. Das Geheimnis der Stimme liegt in den jeweiligen Konstellationen von Jubel und Leid, die die Protagonisten in ihren Figuren hörbar machen und zum Leuchten bringen. Das Wunder einer Offenbarung kann sich in jedem Opernhaus an jedem Abend, an dem sich der Vorhang öffnet, ereignen.

(Rüffer & Rueb)

Die Kunst des Lobens , Berlin, Die Andere Bibliothek, 2018.
Opernliebe , München, C. H. Beck, 2014.
Die Schweiz Porträt meines Landes , Aktualisierte Ausgabe, München, C. H. Beck, 2012.
Aus den Anfängen der Rhätischen Bahn , Zürich, AS-Verlag, 2011.
Im Garten der Freundschaft , München, C. H. Beck, 2011.
Die Geschichten des Herrn Casparis , München, H. C. Beck, 2008.
Wegweiser , Ill.: Paul Flora, Zürich, Vontobel-Stiftung, 2008.
Schweiz , (Reihe Die Deutschen und ihre Nachbarn), München, C. H. Beck, 2008.
Heimat , Ill. Tomi Ungere, Zürich, Vontobel-Stiftung, 2007.
Bin ich Europäer? , München, C. H. Beck, 2006.
Belvedere , Frankfurt am Main, Suhrkamp, 2005.
Jeder braucht seinen Süden , Frankfurt am Main, Suhrkamp, 2003.
Hinauslehnen , Frankfurt am Main, Suhrkamp, 2000.
Le principe de voisinage ; De la cohabitation des langues ; Un endroit pour la niche à chien , postf. de Wilfred Schiltknecht, traduzione di Colette Kowalski , Genève, Editions Zoé, 1999.
Graziendienst , Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1999.
Der Teufel auf der Säule , Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1998.
Die Bibliotheksfenster von St. Moritz , Zürich, Ediziun Edescha, 1998.
Nelke und Caruso. Über Hunde. , Mit Verena Aufferman, Berlin, Berlin Verlag, 1997.
Nelke und Caruso. Über Hunde. , Mit Verena Aufferman, Berlin, Berlin Verlag, 1997.
Die Bibliothek von Pila , Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1994.
Von Sils-Maria aus betrachtet , Franfurt am Main, Suhrkamp, 1991.
Karambolagen , Zürich, Artemis Verlag, 1990.
Sils-Maria ou Le toit de l'Europe , traduzione di Colette Kowalski , Genève, Editions Zoé, 1989.
Rien que des mots ? , traduzione di Colette Kowalski , Genève, Editions Zoé, 1989.
Lob der Verführung , Zürich, Artemis Verlag, 1987.
Nichts als Worte? , Zürich, Artemis Verlag, 1985.
Rätoromanische Gegenwartsliteratur in Graubünden , Disentis, Desertina-Verlag, 1976.

Traduzioni

Uss, poesias; Jetzt, Gedichte. , Hrsg, von Flurin M. Spescha und Flurin Spescha. Nachw. Von Marianna Blöchlinger-Spescha, scritto da Hendri Spescha , Zürich/Chur, Edescha, 1998.
Il descendent , scritto da Cla Biert , Zürich, Benziger e Ex Libris, 1981.