Fremde Signale Ein Album
Nota critica
Die Lebensgeschichte der Schweizerin Ali wird nicht einfach linear erzählt, sondern von drei längst Verstorbenen aus deren Optik dargestellt und mit eigenen Erfahrungen vermischt. Damit ist der Roman durchsetzt von fremden Signalen, die eine Französin des 18. Jahrhunderts, ein Russe, der 1942 gefallen ist, und ein 1951 verstorbener Amerikaner senden. Aus dem Bericht über ein heutiges Leben entsteht so ein hochmoderner dreistimmiger, in vielen Farben leuchtender Spiegelkanon. (Charles Linsmayer)