Gynt
Roman

Nota critica

Henrik Ibsens nordische Faustgeschichte Peer Gynt setzt eine Theatergruppe in Bewegung. Unter Anleitung des Regisseurs Tauber gehen sechzehnjährige Jugendliche Gynts Kernfrage nach: «Wer bin ich?» Peter Höner lässt sie selbst zu Wort kommen, indem sie den dramatisch sich zuspitzenden Prozess aus je eigener Optik berichten. Dabei werfen sie auch ein Licht auf ihr eigenes Leben und die Rollen, die sie spielen. Indem die Gruppe schliesslich zu einer Einheit zusammenwächst, beweist das historische Seelendrama in diesem anspielungsreichen Roman seine ungebrochene Vitalität. (Beat Mazenauer)