Julius
Roman

Nota critica

Zwei Freunde aus der Kindheit treffen sich wieder und ziehen zusammen. Während der Sportler Martin die Frau seines Lebens kennenlernt, eine Grosstante verliert, Sport und Französisch studiert, Pokale gewinnt und zu unterrichten beginnt, scheint Julius ziellos durchs Leben zu treiben. Er macht erste erotische Erfahrungen mit einer Bekannten Martins, verliebt sich in Jadwiga aus den Masuren, die er im Bus sieht, und in die Genfer Übersetzerin Caroline. Eigenartig schwebend wie Julius’ Leben ist auch die Sprache dieser éducation sentimentale; genaue Beobachtungen treffen auf Stimmungsbilder, berührend ungelenk und poetisch. (Ruth Gantert)