Weg des Vergessens Regeln des Tennisspiels
Nota critica
Um eine Liebe zu vergessen, macht sich der Protagonist des Romans als Pilger nach Santiago de Compostela auf. Richard Weihe verwebt zwei gegenläufige Erzählstränge: Da ist die Pilgerfahrt, die auf ein Ziel hin läuft, und da ist die Liebesgeschichte, die von ihrem Ende her erzählt wird. Das Buch lebt von den Imaginationsräumen, die Weihe mit wenigen, scheinbar einfachen Sätzen entstehen lässt. Durch Spiegelungen und doppelte Böden erhält der Text seine Tiefe. (Christine Lötscher)