Das Ende eines ganz normalen Tages

Nota critica

Da stolpert einer auf einem Platz in Basel, und unversehens nimmt sein Leben eine groteske Wende. Vieles ist inzwischen so normal, dass wir die darin enthaltene Absurdität kaum mehr erkennen: die Art und Weise, wie «Konsumenten» umworben werden, aber auch der Gegensatz zwischen einer friedlichen Mahlzeit und den Hiobsbotschaften in den Radionachrichten. Der Band verweist, ganz Hohlers Engagement gemäss, auch auf die desolate Situation der Palästinenser und macht aus Familiengeschichten historische Sozialstudien. (Charles Linsmayer)