Nur Gutes

Nota critica

Beim Ehepaar Mangold steht an einem Sonntagmorgen unvermutet die Jugendfreundin des Sohnes vor der Tür. Mit ihr bricht die verdrängte Vergangenheit auf: Wegen einer versuchten Entführung wurden damals beide inhaftiert, Anna gelang die Flucht aus dem Gefängnis, seither lebt sie im Untergrund. Die Stärke des Romans ist seine Lakonik. In Bruchstücken taucht das Vergangene auf, ohne dass es erklärt und damit verarbeitet würde. Die Figuren bewahren ihr Geheimnis und vermögen den Leser auf unspektakuläre Weise zu fesseln. (Christa Baumberger)