Ein kleiner und kleiner werdender Reiter. Spuren einer Kindheit
Erzählung

«Und doch wurde ich jedesmal von neuem aufgeregt, wenn ich mich dem ­Dorf ­näherte. Als kehrte ich zu einer noch längst nicht erschöpften Ausgrabung ­zurück, und mit dem entsprechenden Finderfieber.»

Das Verlangen, die geliebte Gestalt eines früh verlorenen Vaters und mit ihm eine ganze Kindheit aus dem Bann der Erinnerungslosigkeit zu befreien, gibt Elisabeth Binders Erzählung ihre sehnsuchtsvolle Dynamik. Aber es ist nicht nur eine Suche nach der verlorenen Zeit. Der Weg führt zugleich ins Offene, wenn aus dem alten Kindheitsdorf ein neuer und poetischer Weltort wird.

(Buchpräsentation Amato Verlag)

Rassegna stampa

Nur zu selten leider vertraut Elisabeth Binder der Macht der Bilder. Wo sie es tut, gelingen die eindrücklichsten Momente der Erinnerung [...] (Roman Bucheli, NZZ, März 2015)